1850
am 19 April erblickt Marius Antoine Breuil, in der Rue Philonarde N° 11 in Avignon, das Licht der Welt. Sein 29 jähriger Vater Pierre Martin Breuil, genannt Joseph, ist Angestellter Händler; seine 18 jährige Mutter, Marie Madeleine Manson, übt keinen Beruf aus.

1853
für damalige Verhältnisse sehr frühzeitige Einschulung

1856
schon sehr jung widmet er sich der Malerei; seine Eltern rahmen sein erstes Gemälde und hängen es zu Hause auf

1856/1866
Pensionatsschüler der christlichen Klosterschule in der rue Ortolans in Avignon: "Er geht seit März in die Klosterschule…" (Brief von Joseph Breuil an seinen Bruder Ernest, Avignon am 14 Mai 1856) Hier verbringt Marius eine brillante Schulzeit, ständig darauf bedacht den Erwartungen seiner Eltern zu entsprechen: " Liebe Eltern, ich lerne fleißig, mit dem Ziel vor Augen mich während der Preis- und Kronenverleihung verdient zu machen; Preise und Kronen, die Euer Herz erfreuen werden und mir, sobald ich die Schule verlassen habe, dazu dienen, einen achtbaren Platz einzunehmen. Euer, Euch treu ergebener und gehorsamer Sohn." (Avignon am 30 November 1861).
Er möchte mehrere Sprachen sprechen und lernt deshalb englisch, italienisch und deutsch, seine bevorzugte Sprache.
Während dieser Jahre wird seine Vorliebe für die Malerei immer größer, sie ist nun mehr als nur ein Zeitvertreib; seine Eltern unterstützen ihn, indem sie ihm regelmäßig Farben, Leinwände und Rahmen zukommen lassen.
Seine Ferienzeit verbringt er mit seiner Mutter in Paradou, Anwesen, das sie von ihrer Familie geerbt hat. Die Zeit vergeht auf angenehme Art, zusammen wandern sie oft durch die umgebende Garrigue mit der er sich auf immer verbunden fühlen wird. Er malt nun täglich, unterstützt von der Liebe und dem Interesse seiner Eltern für diese Kunst, die hiernach zitierten Zeilen aus einem Brief von Marie Breuil an ihren Mann, sind diesbezüglich besonders aufschlussreich: "Was hätte ich dafür gegeben, wäre ein Maler oben auf dem Berg gewesen und hätte die Szene nachgemalt die wir beide abgaben, Marius sitzend auf dem Rücken des Esels, die Körbe die auf beiden Seiten herunterhingen, und ich, die den Esel am Zügel zog…" (In Paradou am 29 September 1860) .

27 Juli - 10 August 1867
Erste Parisreise mit seinem Vater. Zwei Wochen ganz und gar der Kultur gewidmet; zusammen nehmen sie an mehreren Theatervorführungen teil, besichtigen die wichtigsten Monumente der Stadt (Invalidendom, Triumphbogen usw.) besuchen mehrmals die Weltausstellung in Versailles.
Der Höhepunkt der Reise ist der Louvrebesuch, Marius Breuil ist fasziniert, sehr schwer nur, kann er sich von der Betrachtung der verschieden Kollektionen, losreisen. Am Abend: "Wir waren im Louvre, dort ließ ich Marius alleine, kam hierher ins Café Rohan auf dem Place du Palais Royal, um dir diese Zeilen zu widmen" (Brief von Joseph Breuil an seine Ehefrau, Paris am 6 August).

Feb. 1867 - Ende 1869
Er arbeitet zeitweilig bei seinem Onkel Pierre Breuil, Wein und Getreidehändler in Avignon. Einen Grossteil seiner Freizeit verbringt er mit der Malerei und Studien von Fremdsprachen (Intensivkurs in Deutsch)

1870
Anfang des Jahres tritt er als Gehilfe bei Clauseau und Palun, Händler und Hauptkunde seines Vaters, in die Arbeitswelt ein.

19 Juli 1870
Begin des Deutsch - Französischen Kriegs

17 Aug. 1870
Marius Breuil verpflichtet sich in den Dienst der Armee für die gesamte Dauer des Konflikts. Durch diese freiwillige Entscheidung kann er seinen Einsatzort selbst wählen: 7tes Kürassierkommando in der Garnison von Chartres (sein Onkel Ernest Breuil ist hier Hauptmann) Am 19 August in Paris, auf Durchreise, verbringt er den Tag im Louvre und nimmt an 3 Vorstellungen im Französischen Theater teil (Les Précieuses ridicules, Les Femmes savantes, Le Medecin malgré lui).
Seine Ausbildung bei der Armee, beschränkt sich auf Büroarbeit. Er nimmt an keinem Kampf und nur ganz wenigen Truppenübungen teil. Am 7 Februar 1871 wird er zum Gefreiten ernannt, 2ter Sekretär des Finanzverwalters.
Seine Eltern achten darauf, dass ihm nichts fehlt; die von ihnen überwiesenen Summen decken weit seine Ausgaben: "Euer Brief vom 29 Oktober, mit einem Postscheck von 50 FF, ist gut angekommen. Ich muss Euch einen Vorwurf machen: Mir scheint, Ihr hättet dieses Geld nicht schicken sollen, solange ich Euch nicht darum gebeten habe". (Niort am 2 November 1870)

11 März 1871
Infolge der Niederlage werden alle Soldaten nach Hause geschickt

April 1871
Er arbeitet eine Zeit lang bei Clauseau et Palun.

20 Aug. 1871
Marius Breuil wird einberufen ("da er zum Jahrgang 1870 gehört" cf. Wehrpass) und in Niort stationiert.

1 Sept. 1871
Für 2700 FF lässt er sich vor einem Notar in Niort freistellen. Am 7 Sept. ist er zurück in Avignon dort nimmt er seinen Arbeitsplatz bei Clauseau + Palun wieder auf und arbeitet dort bis zum 31 Mai 1880 (monatlicher Gehalt: 100 FF)

Während dieser Jahre, begleitet er oft Pierre Grivolas und Paul Saïn auf Wanderungen, hierbei bestätigt er sich als Pleinairiste. (Maler der in der freien Natur arbeitet) Ab 1875, am Ende des Frühjahrs, verbringt er 2 Wochen in der Hauptstadt um die Messen zu besuchen: " Gestern kam ich in Paris an…Tagsüber werde ich in die Museen oder aber auch auf die Messe gehen, die Abende werde ich im Theater oder zusammen mit Bekannten verbringen". (Paris am 11 Mai 1877)
Von seinen Eltern erhält er 5 FF Taschengeld pro Woche (als Vergleich, ihre damalige Putzfrau erhält 6 FF pro Monat). Außerdem zahlen sie ihm regelmäßig seinen Bedarf für die Malerei.

20 Aug.1877
Abreise nach Orange, dort verbringt Marius Breuil 21 Tage als Reservist im 15. ten Einheit des "Train des equipages".

1 Nov. 1880
Vernet Jeune & Gilles, Wein- und Spirituosenhändler in Avignon stellen ihn, für 125 FF pro Monat, ein.

31 Juli 1882
Die Stadt Avignon bittet ihn an der Prüfungskommission der Kunstschule teilzunehmen; hier prüft er nun regelmäßig die Arbeiten der Schüler. Es ist ganz klar, dass diese ehrenvolle Aufgabe seinen künstlerischen Ruf bestätigt, obwohl er eine Ausstellung seiner Werke in der Papststadt verweigert und das Angebot, sie während der Pariser Kunstmesse (1) vorzustellen, vernachlässigt.

Juni 1885
Jährlicher Besuch der Messe: "Ich bin hier gesund angekommen und habe heute die Beerdigung von Victor Hugo gesehen, die den ganzen Tag dauerte". (Paris, am 1 Juni 1885)

Mai 1887
Im Restaurant "La Petite Chaise", in der rue Grenelle in Paris, nimmt an den "Saïn Samstagen" teil. Während dieser, von seinem Freund Paul organisierten, Treffen, vereinen sich alle Maler aus dem Vaucluse, die sich in der Hauptstadt befinden: " Am Dienstag kam Grivolas hier an. Heute Abend esse ich mit Saïn. Gestern Abend brannte die Opéra Comique, ich war jedoch nicht da…" (Paris, am 26 Mai 1887)

Sommer 1888
Endlich entscheidet er sich zu einer Verkaufsaustellung, mit einigen seiner Werke. Untypisches Verhalten für einen Maler der sich gegen die autoritären Vorgehensweisen der Messen, auflehnt und allergisch auf deren hautnahe Tuchfühlung die sie einem aufzwingen, reagiert. Er ist jetzt 38 Jahre alt, und sein technisches Können gibt ihm eine so große Gelassenheit, dass er sein Werk gerne den neugierigen Blicken der Kunstliebhaber unterbreitet. Wie bei all seinen Unternehmen geht er auch hier mit Gründlichkeit und Methode ans Werk: überlegte Auswahl der Rahmen, tritt mit der Presse in Kontakt damit sie die Nachricht weit verbreitet. Seine Eltern schreiben ihm: "Wir hören mit Vergnügen… dass du deine Bilder selbst rahmst. In der vorgestrigen Ausgabe des "Petit Marseillais", ließt man, dass in Avignon sehr viel von deiner nächsten Verkaufsaustellung von 27 Gemälden, geredet wird. Wir hoffen, dass dir dein Unternehmen großen Erfolg bereiten wird. Dafür muss man jedoch heutzutage Reklame machen, denn, wie du weißt, leben wir in einer Epoche in der es sehr schwer ist ohne sie etwas zu erreichen. Vergiss nicht dein Programm an die verschiedenen Kreise, Gruppen und Bünde zu senden, und natürlich auch an alle Einzelpersonen die du für geeignet hältst. Um auch wirklich niemanden zu vergessen, mache dir die Mühe und schlage im öffentlichen Buch der Stadt Avignon und deren Umgebung nach und falls dann doch etwas schief laufen sollte, dann wäre dies nur ein kleines Malheur über das du dich, genauso wie wir, leicht hinwegtrösten wirst.
Falls es dir an Geld mangeln sollte, so lass es uns bitte wissen, wir werden dir gerne helfen, denn du weißt, es ist für uns kein Problem dir finanziell unter die Arme zu greifen. Bitte schreibe uns das ungefähre Datum an dem der Verkauf beginnen soll und vergiss auch nicht uns das endgültige Ergebnis mitzuteilen…." (In Paradou, am 25 Oktober 1888).
Dieser Verkauf erstaunt und erfreut Breuil's Freunde. Sein Vater erhält folgenden Brief von seinem Freund Henri Espieux: " Sein Erkenntnis sich vorzustellen und sein Werk bekannt zu machen kommt sicherlich spät, aber besser spät als gar nicht. Sie hatten diesen Gedanken sicherlich schon aufgegeben, denn bisher weigerte er sich ja immer hartnäckig diese Idee auch nur in Betracht zu ziehen. Dies kann ihm nur Gutes bringen und dazu beitragen den verdienten Ruf zu erlangen. Denn er ist, so sagt man, allen anderen Malern aus Avignon, die täglich ihre Gemälde in den Schaufenstern der Zeitungshändler ausstellen und deren Artikel in der Tagespresse erscheinen, weit überlegen…" (Avignon, am 31 Oktober 1888)
Der Maler Emile Avon äußert sich wie folgt: "Mit Freude erhielt ich Ihre Informationsbroschüre in der Sie den Verkauf Ihrer Werke am 8 des Monats bekannt geben (…) und wünsche Ihnen dazu viel Erfolg und hoffe dass Ihnen das Publikum aus Avignon seine Dienstbeflissenheit zeigen wird" (Aramon, am 4 November 1888)

Donnerstag 8 Nov. 1888
Nach der Ausstellung von 27 seiner Gemälde, am Dienstag dem 6ten und Mittwoch dem 7ten November (im Auktionssaal des Place Portail Matheron) führt der Auktionator Herr Gois die öffentliche Versteigerung durch. Alle Werke wurden an Kunstsammler des Avignonäser Grossbürgertums verkauft : "Diese Tage fand meine Kunstausstellung statt, sowohl das Publikum als auch die Künstler schätzten sie (…) Zu den bedeutendsten Käufern gehören Chabrier, Ducommun, Verdet und de Seynes…" (Avignon am 8 November 1888*)

Am 7 November
veröffentlichte der Journalist Emile Niel im Le Courrier du Midi folgenden Artikel: "Seit einigen Tagen sind all unsere Künstler etwas aufgebracht bezüglich eines künstlerischen Zwischenfalls, der so wahrscheinlich noch nie vorkam. Ein Landschaftsmaler aus Avignon, Herr Marius Breuil, dessen Arbeitseifer und Leidenschaft für die Kunst weit bekannt sind. Ein Mensch voller Herzlichkeit mit der er gewisse Kunstschulen verteidigt, aber der bis zum heutigen Tag jede Möglichkeit, sein Werk auszustellen, verweigerte. Herr Marius Breuil, mit einem gewissen Stolz, den niemand wagen würde zu urteilen, lässt das Publikum entscheiden… Dieser Stolz, ich wiederhole dieses Wort, der uns so gut gefällt. Ein Künstler der nun schon seit 20 Jahren in der abgeschiedenen Ruhe seines Ateliers oder inmitten unserer meridionalen Natur, mit der er täglich eins wird und ihr dadurch ihre Schönheit wider gibt, arbeitet. All diejenigen die ihn kennen baten ihn seit langer Zeit sein Werk bekannt zu machen, sein Talent durch die Zustimmung der Kritiker zu unterstreichen lassen. Bisher blieb er unnachgiebig, eifersüchtig auf seine Werke, wie der Vater auf seine Kinder; niemand, mit Ausnahme einiger Familienmitglieder, durfte sein Atelier betreten, und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, ohne irgend jemanden um Rat zu beten, ohne sich vorher zu versichern ob dieses Unternehme erfolgreich sein wird, wendet er sich an all seine Mitbürger und Kunstliebhaber, und macht sie zu seinen Richtern. Wir begrüßen diese mutige und kühne Tat herzlich… Wir möchten Herrn Breuil keine Werbung machen, die hat er nicht nötig, Wir möchten jedoch all unseren Mitbürgern und Liebhabern von Landschaftsbildern den Vorschlag machen, sich diese Ausstellung anzusehen und über die vorgestellten Werke zu diskutieren".

1890
Marius Breuil hält sich immer häufiger im Paradou auf; dort trifft er regelmäßig den provenzalischen Poeten Charloun Rieu; ein Unikum und Einzelgänger, mit dem er eine große Vorliebe für die Literatur und Mythologie teilt. Sein Vater schreibt ihm: "Ich traf Charloun, er sagte mir, dass Herr Paul Mariéton, seine Lieder und gewählten Stücke der umgangssprachlichen Poesie, in Lyon drucken, und Dir dann ein Exemplar zuschicken, wird." (Paradou, im Oktober 1890)²

Juli 1892
Nun verlässt die Familie Breuil Avignon um sich endgültig in Paradou niederzulassen: "Morgen beginnen wir die Möbel zu packen, am Montag werden sie dann verladen. Die beiden Autos kommen voraussichtlich am Donnerstag in Paradou an. Mutter wird versuchen schon Mittwoch Abend dort zu sein…" (Avignon, am 17 Juli 1892)

10 April 1893
Sein Vater stirbt in Paradou. Marius, gibt seine Arbeit bei Vernet auf und widmet sich nun ganz der Verwaltung des Familienvermögens (Börsenkapital und Immobilien) und der Malerei

1894
Besuch der internationalen Weltausstellung in Lyon an der seine Bekannten aus Avignon, Brunel, Firmin, Flour, Antoine Grivolas und Paul Saïn, teilnehmen.

März 1900
Erste Teilnahme an einer Gruppenausstellung. Gemeinsam mit den Künstlerfreunden aus Vaucluse stellt er zwei seiner Werke in Avignon aus.

2 Juni 1904
Während seines all jährlichen Aufenthalts in Paris (Salon des Artistes Français) besucht er die Ausstellung Claude Monet in der Galerie Durand - Ruel; er fühlt sich zwar selbst nie als Impressionist, erfolgreicher Stil der damaligen Zeit, doch zeigt er immer großes Interesse an dieser künstlerischen Bewegung.

1907-1919
Nun nimmt er kaum noch seine pinsel zur hand, er leidet unter rheuma das ihn erheblich in seiner beweglichkeit einschränkt (zahlreiche Kuraufenthalte in Lamalou - les - Bains und Saint - Laurent - les - Bains)3. Der Maler Léo Lelée schreibt ihm: "Meine Frau und ich senden Ihnen unsere herzlichsten Grüsse und wünschen Ihnen ein wohlgesinntes neues Jahr und …. Mögen Ihre Beine die Kraft und Stärke von damals wieder finden". (Arles am 7 Januar 1909)
Durch all die Jahre hindurch bildet er sich weiter und sättigt so seine wissbegierde. Ob Elektrizität, Geographie oder Heimatkunde, er hat eine Schwäche für diese themen. Als überzeugter Royalist interessiert er sich vor allem für die französische Revolution und deren ereignisse um die Region von Baux-de-Provence. Hierzu schreibt er eine umfassende studie.

7 Juni 1911
Seine mutter stirbt in Paradou. Alleine ohne seine Mutter, führt er nun ein sehr einfaches und geregeltes leben. Er lädt kaum noch freunde zu sich ein.
Seine geburtsstadt scheint ihn nicht mehr anzuziehen, sobald ihm die einsamkeit zu schaffen macht, begibt er sich ein bis zweimal pro monat nach Arles

Juni 1924
Letzte ausstellung seiner werke während des 1sten Salon arlésien. Marius Breuil widmet sich wieder ganz seiner lieblingsbeschäftigung der malerei in der freien natur. Gezwungen durch sein hohes alter macht er nun nur noch kleine spaziergänge und malt dabei die landschaften seiner näheren umgebung.

30 März 1932
Marius Breuil stirbt in seinem haus in Paradou. In dokumenten des rathauses ihn bezüglich, findet man seine zwei berufe: maler und grundbesitzer. Beisetzung im familiengrab, auf dem friedhof in Paradou (4).

Der Familie Roux, die ihm, durch ihren langjährigen Dienst seit 1890, sehr nahe steht, vermacht er seinen Mas L'ARC DE SEDO (Bauernhof in der Provençe von ihm regenbogen getauft) und ein in der nähe liegendes feld.

Absichtlich unterbrach er die freundschaftlichen bande mit seinen künstlerkollegen, daher wurde seinem dahinscheiden keine beachtung geschenkt.

(1) Die Lexika Schurr (1996) und Bénézit (1999) widmen Marius Breuil kleine biographische Notizen, die allerdings falsch sind, was seine Aktivität als Aussteller anbelangt; in beiden Werken wird unter anderem seine Teilnahme an künstlerischen Veranstaltungen um 1879 in Avignon erwähnt, als auch das regelmäßige Senden von seinen Werken zu Pariser Kunstmessen.
(²) Auch Frédéric Mistral zählt zu seinem literarischen Freundeskreis
(3) Marius datiert seine Gemälde mit sehr viel Genauigkeit (Jahres-, Monats- und manchmal sogar Tagesangabe). Hieraus lässt sich eine längere Arbeitspause schließen. Man muss davon ausgehen dass es eine geringe Anzahl von Ateliergemälden gibt.
(4) Das hier errichtet Grabmahl wurde nach Plänen von Marius Breuil gebaut.